Kreativität lässt sich nicht prompten: unser Weg zum Namen »VITAMIN P«
Kurzes Assoziationsspiel: Was fällt dir spontan ein, wenn du an »Print« denkst? Schnell! Gutenberg vielleicht? Werbesendungen, Zeitungen, Lieblingsbücher, vermutlich Farbe und in jedem Fall Druckmaschinen. An einen Frischekick und Energieboost, an Vitalität und Frische aber wohl kaum. Für diese Überbrückung sorgen wir auf der Print Digital Convention am 16. und 17. Juni 2026 in Düsseldorf, sodass jeder, der künftig mit »Print« in Berührung kommt, gar nicht anders kann, als sich gut zu fühlen!
Als Teil von VITAMIN P zeigen wir, wie vernetzte Workflows und nahtlos ineinandergreifende Druck- und Weiterverarbeitungssysteme die Print- und Medienbranche smarter und leistungsfähiger machen. Das TEAM P setzt sich zusammen aus Branchenexpert:innen von dmsDIGITAL, Fiery, FKS, Impressed, ITA Systeme, Konica Minolta, Obility und WirbelWild. Als kreative Köpfe begleiten wir in dieser Konstellation die Konzeption und Umsetzung unserer Messemarke, die wir sowohl handwerklich als auch mit unserer Layoutautomatisierungs- und Individualisierungssoftware ManyPrint Solutions umsetzen.
Bevor wir uns als TEAM P bezeichnen konnten, musste natürlich erst in einem kreativen Gedankenaustausch mit unseren Partner:innen der passende Name gefunden werden – ein Name, in dem sich alle acht beteiligten Unternehmen wiederfinden und mit dem wir uns überzeugend auf der Messe präsentieren können. Im Fokus stand natürlich die Frage, was der Name transportieren soll: Was soll mit unserem Produkt, ergo den einzelnen beteiligten Unternehmen, in Verbindung gebracht werden? Was möchten wir ausstrahlen? Welche Interessenten anziehen? Dafür standen viele Begrifflichkeiten im Raum: Unsere Workflows sind »smart«; »Innovation«, »Future« und »Booster« treffen auch ganz gut auf unser Wirken zu; fungieren wir auf der PDC aber nicht auch als Zukunftswerkstatt, Hub oder Center?
»Durchschnittlich« war noch nie ein Kompliment.
Was noch vor einiger Zeit als übliches Vorgehen in einem kreativen Prozess galt, muss heute bewusst festgelegt werden: Uns war es enorm wichtig, im ersten Schritt der Namensfindung den eigenen Gedanken freien Raum zu bieten. So wurden beim gemeinsamen Austausch unzählige (nicht selten skurrile) Ideen gesammelt und abgewogen, manche weiterverfolgt, die meisten verworfen. Dieser essenzielle Vorgang ermöglichte etwas, das durch die Arbeitsverlagerung an die KI verloren gegangen wäre: Allen Beteiligten bot sich die Gelegenheit, sich frei von Hierarchie und von Vornherein in das Team einzubringen, am Legen dieses identitätsstiftenden Grundsteins beteiligt zu sein und frühzeitig eine persönliche Verbindung nicht nur zum gesamten Team, sondern auch zur Marke herzustellen.
Auch KI-Tools wurden der Vollständigkeit und des Experimentierens wegen innerhalb der Runde bemüht – und wir erhielten Aneinanderreihungen von Buzzwords, die vorhersehbar, gewöhnlich und damit ersetzbar waren. Eine Sammlung der wahrscheinlichsten und damit durchschnittlichsten Namen für unser Vorhaben. Im Bemühen um mehr Prägnanz, Charakter oder Beschreibung lieferte die KI – immerhin in Anzahl überzeugend, aber immer noch ohne wirkliches Narrativ – Wortkreationen wie »OneFlow Print«, »Print in Sync«, »FullCycle Print Shop«, »Vom Klick bis zur Rampe« oder »WorkStream Printproduction«.
Als maschineller Textgenerator kennt die KI nur Dagewesenes und besitzt keinerlei Verständnis für die gemeinsamen Werte unserer einmaligen Teamkonstellation oder die Bedeutung dieser beispiellosen Vernetzung. Sie regeneriert, was bereits vorwiegend (digital) verfügbar ist, nicht mehr und nicht weniger. Kluge Ideen aber entstehen aus dem Austausch zwischen Menschen und dem Aushandeln von Schwerpunkten.
Als Expert:innen in der Produktkonzeption und deren Umsetzung ist es unsere Aufgabe, Welten zu kreieren und für die Besucher:innen unseres Messestandes ein Erlebnis zu schaffen. Als Kreative denken wir in Geschichten und in Bildern – und dabei gern um die Ecke. Diesen Anspruch verfolgen wir in jedem Abschnitt unserer Ideen, bis ins letzte Detail. Darauf haben wir uns nach dem KI-Exkurs in der Namensfindung überzeugter denn je zurückberufen. Wir sind nicht austauschbar – das vermittelt auch unser Messeauftritt authentisch.
Der Weg zum Markennamen mit Wirkung
Mit dieser Überzeugung ließen wir das Mehr an Zeit und Mühen gerne weiterhin in unsere Kreativität einfließen. Konkret wirkte sich das auf die weitere Entwicklung unseres Markennamens wie folgt aus: Wir stellten heraus, dass uns im Kern das starke Netzwerk, das wir als Team gebildet haben, ausmacht – davon leben schließlich unsere besten Ideen und Produkte. Einander stärken ist die eine Devise: Wir unterstützen uns, indem wir unsere Leistungen kombinieren und damit jede einzelne isolierte Teillösung aufwerten.
Als Teil dieses Netzwerkes mit seiner Expertise und seinen Lösungen profitieren aber auch künftige Kund:innen oder potenzielle Partner:innen. Unseren Besucher:innen wollen wir vermitteln, dass auch sie als Expert:innen ihres Bereichs ein Teil dieses Netzwerkes bilden. Denn nur miteinander stärken wir die Branche. Das am Gemeinschaftsstand zu transportieren, war unser Ausgangspunkt. Aus einem allgemeinen Winkel betrachtet bringt ein Netzwerk Vorteile. Es kann für einen gewissen Extraschub in der Karriere oder im Privatleben sorgen, nicht umsonst spricht man auch von »Vitamin B«.
Damit war die Fährte gelegt. Der Nutzen von Vitaminen lässt sich bestens auf unsere Leistung übertragen: Wir stärken die Konzentration, Abwehrkraft und Vitalität einer Branche, die schwächelt. Ihre Unternehmen mit ihren Produkten und Ideen wollen wir mit unserem Angebot stärken. »Print« braucht Netzwerke – mehr denn je! Damit war die Verbindung vollkommen: Wir machen aus dem »Vitamin B« ein VITAMIN P und stellen damit den Bezug zum Print her.
VITAMIN P lässt keinen Raum für eine Fehlinterpretation oder gar negative Assoziation. Zeitgleich ist der Name abstrakt genug, sodass alle beteiligten Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen unterschiedliche Funktionen im Workflow abdecken, sich darin wiederfinden können. Als interdisziplinäres Team leben wir Vernetzung und Innovation durch Synergie. Das »P«, symbolisch und kennzeichnend für Print, Performance, Potenzial, Personalisierung und Praxis, fügt sich dazu auf der PDC-Messe allzu gut ein.
Der Bezug zur Branche wird nicht nur durch das »P« eindeutig, ohne dass die Begriffe »Druck« oder »Print« im Namen erwähnt werden müssen. Auch das Logo unterstützt die Botschaft: ein Punkt, der an ein Vitamin-Präparat genauso wie an einen Druckpunkt denken lässt. (Mehr zu unserem Corporate Design folgt im nächsten Beitrag.) Unverkennbar auf den Punkt bringt es schließlich auch der Untertitel: »Stark kombinierte Wirkstoffe« und »Business-Booster für die Druck- und Medienbranche« fassen prägnant zusammen, wofür die acht Partner stehen.
Immunkraft durch Innovation
Gerade in Zeiten, in denen globale Herausforderungen selbst etablierte Unternehmen ins Schwächeln bringen, braucht es eine gute Strategie der gesamten Branche. Unsere intelligenten, automatisierten Workflows kombinieren Fähigkeiten und dienen ihrer Stärkung. So tragen wir dazu bei, die Branche für ein neues Zeitalter zu kräftigen, das von dynamischen Prozessen und einem unaufhaltsamen Technologiewandel geprägt ist.
Wenn du beim Buchstaben »P« nun ab sofort an »Print« in Verbindung mit Potenzial, Performance und Power denkst, haben wir den ersten Schritt in unserer Kampagne erfolgreich gemeistert. Wie sich das vor Ort ausspielt, erfährst du anhand der Präsentation eines kompletten Workflows an unserem Stand M1/M2/M4 auf der PDC.